Das fehlende Sahnehäubchen

Zelda Fitzgerald erging es lange wie vielen Frauen vor ihr: Zunächst als schmückendes Beiwerk des großen F. Scott Fitzgerald, dann als dessen Klotz am Bein und Auslöser seiner Trunksucht und bis hin zur „Kreativitätsbremse“ betrachtet, billigte man ihr kaum eigene ernstzunehmende Kreativität zu. Sicher, eine schillernde Persönlichkeit. Anmut und Charme wurden ihr bescheinigt. Mit Kunst…

Das moralische Gedächtnis

“ … Was hätte er alles erreichen können, hätte er ein besseres Sensorium für die göttlichen Geheimnisse gehabt? Zugleich war ihm aber auch bewusst, dass er diese verlockenden Werke, immer gerade außerhalb seiner Reichweite, nun niemals mehr zu fassen bekommen würde. er seufzte bei der Einsicht, dass wir alle letzten Endes nur einen Bruchteil dessen zustande bringen, wozu wir fähig wären, und anderen bestenfalls für unsere eklatantesten Fehler im Gedächtnis bleiben. … „

Als könnt‘ ich je vergessen …

“ Ich dachte: Wieso sollte Johnny Henzel mich auf den Arm nehmen? Jermaine Tucker, Kevin Stein, Fred Winchester und Henry Axworthy taten das ständig. Aber doch nicht Johnny Henzel. Johnny war anders. Er sah Schönheit in schiefergrauen HImmeln. Er sah Bedeutung frühmorgendlicher Einsamkeit.
Und anders als meine anderen Klassenkameraden sah er etwas Gutes und Wertvolles in mir. „

Kunst ist eine Gefühlsäußerung

Kunst entzieht sich der Logik, man muss sie fühlen. Ein Bild gefällt oder gefällt nicht, so einfach kann das sein. Charles Strickland ist ein Getriebener, er muss malen. Sein einziges Ziel ist es, in seinem Leben Schönheit zu schaffen. In seinem Brotberuf – er ist Börsenmakler – wird das nicht gelingen, deshalb packt er kurz…

Wir wollten noch DANKE sagen …

Heute vor drei Jahren haben sich die Üblichen Verdächtigen getraut und ihren Blog der Welt zum ersten Mal präsentiert. Seitdem ist vieles passiert, wir haben neue Mittäter gefunden, eine Mittäterin arbeitet jetzt solo 😉 aber glücklicherweise verschwört sie sich ab und an auch noch mit uns und demnächst wird eine neue Mittäterin ihre Stimme auf…

Und lasse mich nichts im Leben aushalten müssen

Politisch aufrührerische Zeiten waren es in den 1830er Jahren, als es den erst 18 jährigen Georg Büchner von Darmstadt ins politisch freiere Straßburg verschlug. Vorrangig wegen des Medizinstudiums, politische-freiheitliche Ansichten ergaben sich dort zwangsläufig aus der Liebe zur Philosophie. Eine andere Liebe fand der junge leidenschaftliche Büchner in der 3 Jahre älteren Tochter seiner Vermieter:…