Home, sweet home

“Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl“, singt schon Herbert Grönemeyer in seinem wundervoll melancholisch-betörenden Lied „Heimat“. Ja! Aber irgendwie auch nein! Auf jeden Fall, da hat er recht, ist Heimat ganz, ganz emotional aufgefüllt – daher: Ja! Ein Gefühl! Aber auch nein zu „Heimat ist kein Ort“, denn für mich ist die Emotion…

Es war der Gärtner …

Jetzt liegt sie wieder vor uns: die kalte Jahreszeit, in der der Garten (und der Gärtner!) ruhen darf. Gerade noch hat uns unser grünes Paradies vor dem Haus auf Trab gehalten: Stauden verkleinern, Unkraut jähten, verblühte Pflanzen entsorgen, Zwiebeln stecken, Neues pflanzen, Altes zurückschneiden. Und dann die Blätter! Was haben wir geharkt … kaum sind…

Ofenwärme

Kulinarisch gesehen, mag ich das Schlichte. Das Einfache, das Ehrliche. Gerichte, die einfach zuzubereiten sind und dennoch den Gaumen zu kitzeln vermögen. Vielfältige Aromen sind dafür unabdingbar, genauso wie gute Zutaten. Denn nur diese bringen meine Geschmacksknospen so richtig zum blühen und damit zum jubeln. Saisonal und regional müssen sie sein, die Zutaten, und am…

Leckeres Essen für on the road

Wisst ihr was Dabbawalas sind? Bis vor Kurzem war mir der Begriff selbst nicht bekannt, ihre Tätigkeit jedoch schon: Ungefähr 5000 von ihnen sorgen in Mumbai dafür, dass unzählige von Büroangestellten täglich ihr warmes Essen bekommen. Gekocht wird es entweder zu Hause oder von Küchen, in denen man sich quasi ein Mittagsmenü bestellen kann, verpackt…

Reiner Genuss braucht Zeit

Zwischen den Jahren, wenn tatsächlich alles ein wenig ruhiger geworden ist, ich mir Zeit nehme für die Bücher, die ich zwar schon längst gelesen und hier vorgestellt haben wollte, schwelge ich auch gerne einmal in dem einen oder anderen Kochbuch. Vielleicht, weil ich ohne den alltäglichen Zeitdruck – wahrscheinlich kennen die meisten von euch, die…

BUONGIORNO in Italia ASTERIXO

Was ich vom neuen Asterix halte? Er ist nett ([nettttt] ausgesprochen mit möglichst vielen T’s und einem etwas genervten Gesichtsausdruck garniert) und das ist genauso mittelmäßig bis beliebig, wie es sich anhört. Warum ich glaube, dass ich ein faires Urteil abgeben kann, ist auch schnell erklärt: 1. Ich kriege nicht gleich eine Panikattacke mit Schnappatmung,…

Bildgewaltiger k.u.k. Monarchie-Krimi

Im Jahr 1911 wird auf dem Wiener Naschmarkt, einer auch noch heute sehr beliebten Sehenswürdigkeit, ein erfrorenes Baby gefunden. k.u.k. Polizeiinspector Joseph Maria Nechyba, ein korpulenter Genussmensch, wird mit dem Fall betraut und klärt mit viel Herz und Hirn dieses und andere Verbrechen auf. Gerhard Loibelsberger, der mit der Figur des Inspectors schon eine erfolgreiche…