Wahre Zauberei

Schauspieler, die schreiben können Müssen jetzt prominente amerikanische Seriendarsteller auch noch Kinder- bzw. Jugendbücher schreiben? Das war mein erster Gedanke, als ich Die magischen 6 – Mr. Vernons Zauberladen von Neil Patrick Harris – vielen besser als Barney Stinson bekannt – in den Händen hielt. Zugegeben, das Cover interessierte mich, der Klappentext war vielversprechend, eine…

KILL EM ALL – John Niven

Steven Stelfox ist ein verdammtes Arschloch! Ich darf das so rüde schreiben, denn ich kenne John Nivens Protagonist aus „KILL EM ALL„, schon seit etlichen Jahren. Und er blieb in Erinnerung. In „KILL YOUR FRIENDS“ erschien er gedruckt zum ersten Mal und war derart unerfreulich, dass ich das Buch, obwohl hochgelobt, nur bis zur Hälfte gelesen…

Das Leben als Domestikenkreuzworträtsel

Ja dieser Roman war tatsächlich ein ganz kleines bisschen mühsam, aber kennt Ihr den Unterschied zwischen einem Buch, das ausschließlich anstrengend ist und einem, bei dem sich am Ende alle Mühe gelohnt hat? In die Kategorie fällt nämlich punktgenau diese Geschichte. Alle Rätsel lösen sich am Ende auf, die Handlungsstränge werden entwirrt, aufgeklärt und genau…

Hitlers letzte Kämpfer

In den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges wurde, wie jeder weiß, noch alles aufgeboten, um das heilige dritte Reich zu retten. Kinder wurden zu den Waffen gerufen und gingen freudig in den sicheren Tod. Längst war aber der unsinnige Krieg schon verloren, der Untergang nahte. Rund um Berlin wurden Bunker ausgehoben, die dem Führer einen…

Einzeltätertheorie? – Mord an Kaiserin Sisi

Dieser historische Roman von Uwe Klausner ist diametral entgegengesetzt zu vielen Krimis, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Der Krimiplot wurde vom Autor sensationell spannend konzipiert, indem Fakten und Fiktion außergewöhnlich gekonnt miteinander verwoben wurden. Zu den beiweisbaren historischen Fakten: Kaiserin Elisabeth wurde also am Genfersee von einem wirren Einzeltäter (Luigi Lucheni, ein Anarchist)…

Wild und fröhlich und doch traurig und nicht ganz frei

Ich kann mich gut an einen gemeinsamen Kinobesuch mit meinen damaligen Mitbewohnerinnen in der Fünferstudenten WG erinnern, nach dem meine zwei Freundinnen etwas betrübt und geknickt nachdenklich inne hielten. Ich fand den Film ganz wunderbar, anders als die beiden, hatte mir gerade eben diese Balance zwischen der im Leben immer mal passierenden Traurigkeit der Umstände…