Ach Ihr lieben Götter!

Wie bereits bei „Ich bin Circe“ (ebenfalls auf diesem Blog besprochen), dauerte es ein paar Seiten bis ich mental drin war in dem göttlichen Universum, aber dann wollte ich auch für die nächsten 410 Seiten nicht wieder heraus. Madeline Miller legt mit ihrem Erstling, der 2015 den Orange Prize for Fiction erhielt, aber erst 2020…

Kein Dach über dem Leben

Bücher haben unglaubliche Fähigkeiten. Sie vermögen, Dich, Deinen Geist, Deine Erinnerung in Bruchteilen von Sekunden in eine andere Zeit, an einen anderen Ort zu katapultieren. So ging es mir während der Lektüre des ersten Kapitels dieses Buches. Ich befand mich plötzlich wieder tief in den bergigen Wäldern des bayerischen Voralpenlandes, irgendwo hinter Lenggries, an einem…

Die clevere Alternative

Daniel Glattauer kannte ich bislang nur durch „Gut gegen Nordwind“ – und davon, leider, bislang auch nur den Film. In der Hamburger Bücherhalle fiel mir nun das schmale knallrote Bändchen „Die Wunderübung“ von ihm in die Hände und ich nahm es interessehalber mit. Überlesen hatte ich den Zusatz „{Eine Komödie}“ und so war ich doch…

Demut

Ein schmales Bändchen hat die Topautorin aus Frankreich da auf den Markt gebracht, aber die meisten Bücher von ihr sind dankenswerterweise keine Wälzer und dieses hier ist eine wunderbare Bereicherung und wieder einmal der Beweis, dass manchmal auch in der Kürze die Würze liegt und nicht alles auf 500 Seiten episch ausgebreitet werden muss, um…

Befreiung

Mit fremden Federn sollte Mensch sich nicht schmücken, auch wenn diese Besprechungsperle hier sehr sehr kleidsam ist. Daher gibt es an dieser Stelle einen Gastbeitrag zum Thema Science Fiction von einem versierten Liebhaber des Genres außerhalb des Feiner-reiner-Buchstoff-Teams. Vorhang auf für den SciFi-belesenen und -beschlagenen Babscha dessen Motto: „Bücher und Musik sind die Sicherungsleinen im…