Null Toleranz den Intoleranten

Zana Ramadani, deutsche Menschenrechtsaktivistin mit albanischen Wurzeln und muslimisch geprägter Kindheit – seitens ihrer religiösen Mutter -, hatte das Glück, einen atheistischen Vater zu haben. Ihr Buch „Die verschleierte Gefahr“ fiel mir in der Stadtbibliothek ins Auge. Der reißerische Titel irritierte mich. Der Untertitel “Die Macht der muslimischen Mütter und der Toleranzwahn der Deutschen“ klang…

Short but great

Es gibt Bücher, die haben richtig Substanz und trotzdem kann man nicht allzu viel über sie sagen, außer: guckt selbst. Eines dieser Bücher ist das im Kiwi-Verlag von Jacky Fleming erschienene Das Problem mit den Frauen. Ausgangspunkt dieses überaus witzigen, klugen und außergewöhnlichen Büchleins war die natürlich nicht ganz ernst gemeinte Feststellung, dass es keine…

Die Erben Arthur C. Clarkes

Arthur C. Clarke gilt neben Isaac Asimov und Robert A. Heinlein als einer der Big Three der Science-Fiction-Autoren. Diese drei haben unbestreitbar das Genre maßgeblich beeinflusst und waren Visionäre des eher wissenschaftlichen Zweiges der Science Fiction. Persönlich hat mich von den dreien eher Isaac Asimov angesprochen, da bei ihm die menschliche Seite noch am stärksten…

Auch Adel liebt (wenn der Teufel im Spiel ist)

Adelige haben, das wissen wir spätestens seit Ernst August von Hannover (der auch liebevoll Pipiprinz, oder besser der „Sid Vicious der Aristokratie“ genannt wird), einen an der Schüssel. Daran kann auch das ansonsten untadelige Benehmen von Queen Elizabeth nicht hinwegtäuschen. Menschen denen, aufgrund ihrer Geburt, Rechte eingeräumt werden, über andere zu herrschen, gehören auf den Müllhaufen der Geschichte. Doch insgeheim bewegen…

Die Bibel des Waldes

Als die ersten Siedler nach Nordamerika kamen, erwarteten sie weite unbewohnte Landgebiete und riesige Wälder. So weit das Auge blicken konnte. Und viel weiter wurde auch in diesen Jahrhunderten nicht gedacht. Dass das Grundelement Holz einmal knapp werden sollte, das war angesichts dieser Pracht nicht vorstellbar. Doch der Mensch ist gerade in der Ausnutzung und…

Viel Lärm um nichts

Auf den letzten Seiten lässt Véronique Olmi die Protagonistin ihres Romans „Der Mann in der fünften Reihe“ sagen: „[…] und dann habe ich die Nacht in einem Bahnhof verbracht und jemandem, der vielleicht zugehört hat, mein Leben erzählt. Ich habe mit der erstbesten reglosen Person gesprochen. […]“ Eine treffende Beschreibung: reglos. Vielleicht reglos vor Freude,…