Islands Mystik

„Leben, ich wollte es für mich selbst. Man muss um seiner selbst willen leben, um anderen etwas geben zu können. Von daher kommt die Kraft, aus dem Verlangen nach dem Leben. Aber ich wusste auch, das ich alles aufwühlen und verarbeiten musste. Das gilt für ganze Völker genauso wie für den Einzelnen. Wer seine Vergangenheit nicht kennt oder sie verleugnet, wird in der Zukunft sich selbst verlieren. Wer weiterkommen will, muss manchmal erst zurückgehen.“

Das Ende der Monogamie?

Beim ersten Blick auf dieses Buch, kommt es einem doch sehr provokativ vor. Drei Gesichter von der Seite, in einer intimen Situation, einem dreifachen Kuss (Trisou) prangen auf dem Cover, die Farben in kontrastreichem Blau und Rot gehalten. Darunter der Text: Wie wir lieben und noch plakativer: Vom Ende der Monogamie. (Dabei erinnert mich dieses Cover an eines der interessantesten…

Max Leif’s Life live

Ex – Musikproduzent Max Leif, hinreißender Hypochonder aus „Die 7 Tode des Max Leif“, der mir einst pures ungetrübtes Lesevergügen verschaffte, ist wieder da. Und Co – schwanger. Erinnerte mich der Vorgängerroman stark an Nick Hornby, so schimmert hier Ähnlichkeit mit Graeme Simsions charmantem Rosie Projekt durch. Beide leben vom Hauptdarsteller und erinnern an die…

Hundssterne

Irgendwann musste doch so etwas passieren. So, oder so ähnlich. Dass es dann eine Art Grippeepidemie war, an der die meisten starben, hatten manche doch prophezeit. Eben nur so eine Art Grippe, aber das waren bestimmt Viren, die, im Labor gezüchtet, den Weg ins Freie fanden. Aber so genau weiß das heute auch niemand mehr.…

Über das Buch „Das Wetterexperiment“

Stürme wurden damals noch als Strafe Gottes für ein zu lasterhaftes Leben betrachtet und nicht wenige Menschen zermürbte die Frage, warum Gott allzuoft Blitze in Kirchtüme einschlagen ließ anstatt die niederen Spelunken heimzusuchen, wo man sich in der Regel doch leidenschaftlich den verwerflich Lastern hingab.