Hosentaschenratgeber für nachhaltiges Essen

Der kleine Band, der fast in jede Hosentasche passt, ist definitiv kein Kochbuch, sondern ein interessanter Ratgeber, wie man nachhaltig essen, einkaufen, leben und kochen kann aus der Sicht von Starkoch Rudi Obauer. Dabei propagiert der Autor ohne Moralinsäure einen umweltbewussten, nachhaltigen, selbstbestimmten und dennoch genussorientierten Umgang mit dem Thema Essen und alles was damit…

Max Leif’s Life live

Ex – Musikproduzent Max Leif, hinreißender Hypochonder aus „Die 7 Tode des Max Leif“, der mir einst pures ungetrübtes Lesevergügen verschaffte, ist wieder da. Und Co – schwanger. Erinnerte mich der Vorgängerroman stark an Nick Hornby, so schimmert hier Ähnlichkeit mit Graeme Simsions charmantem Rosie Projekt durch. Beide leben vom Hauptdarsteller und erinnern an die…

Endstation – süchtig

Und? Wie steht es mit Deinem Alkoholkonsum? Diese Frage stellte sich mir unweigerlich bei der Lektüre dieses sehr interessanten Sachbuches, das ich terminlich sehr treffend gewählt am Aschermittwoch begonnen habe. Da ich mitten in Österreichs berühmtestem Weißweinanbaugebiet lebe, sind mir Alkoholmissbrauch getarnt als „Weinkultur“ sowohl bei mir selbst als auch in meinem Freundeskreis und eigentlich…

Das moralische Gedächtnis

“ … Was hätte er alles erreichen können, hätte er ein besseres Sensorium für die göttlichen Geheimnisse gehabt? Zugleich war ihm aber auch bewusst, dass er diese verlockenden Werke, immer gerade außerhalb seiner Reichweite, nun niemals mehr zu fassen bekommen würde. er seufzte bei der Einsicht, dass wir alle letzten Endes nur einen Bruchteil dessen zustande bringen, wozu wir fähig wären, und anderen bestenfalls für unsere eklatantesten Fehler im Gedächtnis bleiben. … „

Hundssterne

Irgendwann musste doch so etwas passieren. So, oder so ähnlich. Dass es dann eine Art Grippeepidemie war, an der die meisten starben, hatten manche doch prophezeit. Eben nur so eine Art Grippe, aber das waren bestimmt Viren, die, im Labor gezüchtet, den Weg ins Freie fanden. Aber so genau weiß das heute auch niemand mehr.…

Über das Buch „Das Wetterexperiment“

Stürme wurden damals noch als Strafe Gottes für ein zu lasterhaftes Leben betrachtet und nicht wenige Menschen zermürbte die Frage, warum Gott allzuoft Blitze in Kirchtüme einschlagen ließ anstatt die niederen Spelunken heimzusuchen, wo man sich in der Regel doch leidenschaftlich den verwerflich Lastern hingab.